| Pardon Ms. Arden: "Musik hat für die Leute keinen Wert mehr" |
| Montag, den 30. April 2012 um 15:13 Uhr | |||
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Seit unserem letzten Interview ist einige Zeit vergangen und bei euch hat sich einiges getan. Zum Beispiel sitzt ihr jetzt hier zu viert vor mir. Stellt doch bitte mal euren Neuzugang vor! Tom: Franz ist seit gut einem Jahr bei Pardon Ms. Arden als Keyboarder dabei. Er war bereits auf unserem letzten Album Restless Legs zuhören, und da die Zusammenarbeit so gut funktioniert hat, haben wir beschlossen ihn als festes Bandmitglied aufzunehmen. Seitdem steht er auch live mit uns auf der Bühne. Unser Sound gewinnt durch die Keyboards eine ganz neue Breite, und wir können ganz neue musikalische Ideen umsetzen. Schreibt ihr jetzt zu viert bereits an neuen Songs für das nächste Album? Nick: Auf unserer am 4. Mai erscheinenden Single I Can't See The Point gibt es als B-Seite den brandneuen Song Slip Away zu hören. Ein neues Album ist noch nicht geplant, aber wir wollen ab dem Sommer wieder anfangen, Songs zu schreiben. Dabei werde ich will ich verstärkt mit Franz zusammenarbeiten, weil er einfach ein völlig neues Element in die Band bringt und viele tolle Ideen hat, auf die wir drei nie kommen würden. Zur neuen Single gibt's im Mai auch eine Tour, unter anderem als Support von Max Rafferty (Ex-The Kooks). Wie kam es denn dazu? Nick: Wir waren ursprünglich nur als Local Support für das Konzert in Augsburg gebucht, dann hat sich aber herausgestellt, dass Max Rafferty eigentlich noch für die ganze Tour einen Support benötigt. Und so kam irgendwie eins zum anderen, und wir spielen jetzt die gesamte Deutschlandtour mit ihm. Hättet ihr eure Single nicht lieber im Rahmen einer eigenen kleinen Headliner-Tour beworben? Nick: Wir haben inzwischen ja schon einige Erfahrungen gesammelt und waren auch schon als Headliner unterwegs, aber eine Tour mit einem bekannteren Künstler bietet uns natürlich die Möglichkeit, uns einem neuen Publikum vorzustellen, das vielleicht noch nie von uns gehört hat. Leider ist es ja dann doch oft so, dass viele Leute dann aber ihr Geld doch lieber in das T-Shirt vom Headliner investieren und sich die CD von der Vorband irgendwo runterladen oder kopieren. Das ist für euch als Band doch sicher auch eine zwiespältige Sache: Einerseits sollen natürlich möglichst viele Leute eure Musik hören, andererseits müsst ihr ja auch von irgendwas leben ... Nick: Das Problem ist, dass Musik für viele Leute einfach keinen Wert mehr hat, und deswegen wollen sie auch nicht dafür bezahlen. Man verwendet lieber 20 Minuten darauf, ein Tool installieren und einen Song von youtube zu rippen, anstatt ihn schnell für 79 Cent bei itunes runterzuladen. Über den Aufwand und die Kosten, die es bedeutet, einen Song zu schreiben, aufzunehmen und ein Video dazu zu machen, wird gar nicht mehr nachgedacht, weil das alles als selbstverständlich betrachtet wird. Die GEMA gilt ja derzeit gerade wieder - auch bei vielen Künstlern - als der Feind aller Musikliebhaber, weil sie die freie Verfügbarkeit von Musik einschränkt. Meiner Meinung nach wäre es ohne die GEMA aber überhaupt nicht mehr möglich, Musik zu machen. Viele Bands können es sich heute schon fast nicht mehr leisten, z. B. auf Tour zu gehen, weil an Songs und Alben nichts mehr verdient wird. Irgendwann werde es sich vielleicht nur noch reiche Leute leisten können, professionell Musik zu machen, und andere, talentierte Musiker bleiben auf der Strecke. Noch einmal zurück zum Thema Downloads: Seit man die Möglichkeit hat, sich einzelne Tracks eines Albums zu kaufen, spielt doch die Reihenfolge der Songs auf einer Platte keine große Rolle mehr, oder?Wie wichtig ist es für euch, dass eure Platte am Stück und in der richtigen Reihenfolge gehört wird? Tom: Ich bin eigentlich der klassische Album-Hörer und ich finde auch, die Leute sollten sich unsere Platte am Stück anhören. Schließlich macht sich Nick genug Gedanken über die Tracklist. Nick: Ich bin eigentlich inzwischen eher der Single-Hörer, aber bei unseren eigenen Platten habe ich sehr genaue Vorstellungen davon, welcher Song an welcher Stelle kommen soll. Single, Tour, Video - ihr kümmert euch um alles selbst. Seht ihr euch als DIY-Band? Nick: Wir haben einfach die Erfahrung gemacht, dass es für uns als Band besser und einfacher läuft, wenn wir uns um alles selbst kümmern. Die Kommuniktionswege sind kürzer, die Abstimmung geht schneller. Wir haben eben sehr genaue Vorstellungen davon, wo es mit dieser Band hingehen soll, und deswegen nehmen wir am liebsten alles selbst in die Hand. Bei Pardon Ms. Arden bedankt sich für das Interview: Bettina Koch. (2012)
Reinschauen: Pardon Ms. Arden - I Can't See The Point
LAXMag präsentiert: Pardon Ms. Arden live 08. Mai: Köln, Blue Shell *
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Wenn ich mir vorstelle, dass bei der Premiere in den ersten drei Reihen die Leute in Ballrobe sitzen, gegen die die RAF damals angetreten ist, finde ich das so bizarr.
Rocko Schamoni über "Der Baader Meinhof Komplex"
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Hey Deerhunter, danke für den Kommentar! Dir dürfte aber auch aufgefallen<...
scheinst ja ein charmantes Kerlchen zu sein...
Josh Homme meinte, dass die Platte like clockwork heißt weil die nur sehr
Datum checken. Die sind von 2009. Vermutlich so nicht mal mehr online. Klar
Also ehrlich gesagt sind diese Websites ziemlich lahm. Hätte viele mehr, in<...