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Freitag der 13 - ein guter Tag für ein Platten-Release? Oder ein Comeback-Konzert? Keine Frage für die neuformierten Angelika Express. Beides könnte nicht besser gewählt sein. Während das neue Album Goldener Trash in die Ladenregale einsortiert wird, sind Robert Drakogiannakis, Drummer Caddy und Bassmädchen Dani auf dem Weg zum Clubkonzert nach München. Im Gepäck: Alte Songs, neue Songs und jede Menge gute Laune.
Bevor jedoch das Kölner Trio die Bühne einnimmt, präsentierten sich die Münchner Newcomer Young Chinese Dogs dem kritischen Publikum. Auch wenn die fünf jungen Musiker noch etwas schüchtern ins Publikum schauten, schafften sie es trotz fehlender Bühnenaction mit Songs wie Miss Marilyn Monroe und Sugar Sticky das ein oder andere Tanzbein der Fans in Schwingung zu setzen. Aber auch das gefühlvolle Good Morning und das Akustik-Gitarren-Stück She Said kamen gut an. Zur Freude der Band haben dann am Ende des Abends auch alle mitgebrachten CDs neue Besitzer und die Young Chinese Dogs ne Menge neuer Anhänger gefunden. Und wer leer ausging, kann sich nach wie vor die begehrte The Sugar Sticky EP bei MySpace runterladen.
Anschließend startete der Angelika Express mit Selbsthypnose, Teenage Fanclub Girl und Pornographie vom ersten Album zu einem rasanten Abend voller Humor und Heiterkeit! Mit Caddy als Schlagzeuger und Dani als Bassistin hat Robert nicht nur fähige Mitmusikanten, sondern auch schlagfertige und feinzüngige Entertainer gefunden, die sichtlich Spaß daran haben, hier und da kleine Spitzen in Richtung Bandleader zu verteilen. „Ich dachte Rock'n'Roll wär Bier und nicht Sekt", kommentierte Dani Roberts Bühnenalkoholkonsum und Caddy offenbarte: „Man nennt uns auch die Sektpistols." Letzterer stellte außerdem demjenigen, der ihm Bier auf die Bühne bringt einen gemeinsamen Duschgang in Aussicht. Ob tatsächlich jemand dieses Angebot wahrgenommen hat, war bis Redaktionsschluss nicht in Erfahrung zu bringen. Jedenfalls performte das neuaufgestellte Trio weitere Angelika Klassiker wie Rock Fucker Rock, Ich bin kein Amerikaner und Nico Päffgen. Für Francois Truffaut überließen Dani und Caddy dem Chef die Bühne, der seine Weise mit sakralen Klängen vortrug. Dass die Fans dem inzwischen 6 Jahre alten Song nach wie vor aus dem FF können, überraschte selbst Robert: „Ihr singt ja mit! Das ist ja nicht zu fassen! Wie ein Fußballchor!"
Doch auch mit den neuen Songs überzeugte der Express die eingeschworene Fangemeinde. Was wollt ihr alle, Du trinkst zuviel, Sie ist intellektuell, Lass uns tanzen und der Rausschmeißer Nie wieder Punkrock wurden nicht weniger bejubelt und betanzt. Und so war nach den geplanten drei Zugaben in München noch lange nicht Schluss. Als Belohnung für ein besonders witziges, herzliches und fröhliches Konzert durfte sich das Publikum einen Song wünschen. „Aber es muss einer von der Playlist heute Abend sein, mehr haben wir nämlich nicht geübt!", sagte Robert. Nach einigen Diskussionen fiel die Wahl auf den Song Pornographie, der nochmal voller Inbrunst vorgetragen und gefeiert wurde. Anschließend prosteten sich die Fans und die Band noch einmal zu, bevor alle im Schneegestöber glücklich ihres verschneiten Weges gingen. Eva Deinert
(13.02.2009)
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Hab sie damals im April im Atomic schon gehört. Und sie sind in live noch vi...
Ich sag da nur: http://www.youtube.com/watch?v=KD6OMkew6Cg
Sehr gute band
Heißester Festivaltag des Jahres: Sonnenrot-Freitag. Kältester Festivaltag ...
erster bericht wunderbar. zweiter bereicht auch gut. die anderen sollten sich...